Billette:
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Theaterkasse: Stadthausstr. 8a
17. Mai bis 14. Juni 2016
Mo – Fr 10.00 – 12.00 Uhr
und 14.30 – 17.00 Uhr

Ab Mittwoch, 15. Juni 2016
Mo – Sa 14.30 – 18.30 Uhr
So 14.30 – 16.00 Uhr
Di und Fr zusätzlich 10.00 – 12.00 Uhr

Abendkasse
1 Stunde vor Vorstellungsbeginn
An der Abendkasse kein Vorverkauf

Besonderes:
Nur Barzahlung möglich!

Keine Leiche ohne Lily

15. Juni – 6. Juli 2016

Mo/Di/Mi/Fr 20.00, Sa 19.30, So 17.00 Uhr

KEINE LEICHE OHNE LILY – Kriminalkomödie von Jack Popplewell
Deutsch von Christian Wölffer
Das Stück heisst im Original „Busybody“. Das ist auf deutsch etwa mit „Hansdampf in allen Gassen“ zu übersetzen. Ein „Busybody“ (vielbeschäftigte Person) ist jemand, der überall mitzureden weiss, zu jeder Tageszeit geschäftig umhertigert – ohne unbedingt auch etwas Produktives zu leisten, für alle Probleme sofort eine Lösung hat, alle Menschen kennt, sofern sie von öffentlichem Interesse sind; und für einen „Busybody“ sind alle Menschen von öffentlichem Interesse. Eine solche Gestalt ist Lily Piper, Putzfrau in den Büroräumlichkeiten von Richard Marshall und eine Art Jugend- oder Schulaufgabenfreundin von Inspektor Harry Baxter. Dass das Kriminalstück eine wunderbare literarische Gattung ist, um ganz spezifische menschliche Charakter in einer kriminellen Situation zu zeichnen, weiss man spätestens seit Agatha Christie. Jack Popplewell hat mit Lily Piper eine Amateurdetektivin von ganz besonderem Kaliber geschaffen, witzig, frech, mütterlich und mit jener Intelligenz ausgestattet, die Experten – manchmal eben auch abgeht.
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Wer trägt schon rosa Hemden

8. – 27. Juli 2016

Mo/Di/Mi/Fr 20.00, Sa 19.30, So 17.00 Uhr

WER TRÄGT SCHON ROSA HEMDEN – Lustspiel von John Graham
Deutsch von Paul Overhoff
Muriel und Harry Slater wollen nebst Tochter, Sohn, Schwiegersohn, Schwiegertochter, Enkel und Grossmama auf Mallorca gross feiern: Ihren 40. Hochzeitstag. Das Jubelpaar freut sich, ist in Feststimmung. Die aber wird sehr bald zunichte gemacht. Denn dort angekommen, sehen sie die Familie bröckeln. Die Tochter will ihren Mann verlassen, der Sohn taucht mit einer Freundin auf. Und Oma, mal akustisch, mal geistig weggetreten, meldet sich prinzipiell an falscher Stelle mit falschen Sätzen zu Wort. Ein Abend voll von Heiterkeit und Humor. Man spürt: Der Autor kennt die Menschen und mag sie gerade deshalb. Entsprechend einsichtig und nachsichtig behandelt er seine Figuren.

„Jeder der das Genre kennt, sagt, dass Komödien schwieriger zu spielen sind als Dramen. Es ist so schwierig den richtigen Ton zu treffen. Wie einfach sind dagegen ernste Szenen! Es gibt viele Möglichkeiten, eine dramatische Szene überzeugend zu spielen. Für eine komische Szene gibt es nur eine.“               
                                                                            Jack Nicholson
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Tee Zitrone oder ohne

29. Juli – 23. August 2016

Mo/Di/Mi/Fr 20.00, Sa 19.30, So 17.00 Uhr

TEE ZITRONE ODER OHNE – Lustspiel in zwei Akten von Danielle Navarro und Patrick Haudecoeur
aus dem Französischen von Felix Prader
Eine Schauspieltruppe probt eine typische Boulevard-Komödie. Der betrogene Ehemann, der Liebhaber im Schrank, sowie eine Reihe bewährter Theater-Missverständnisse und Gags, sind die Zutaten aus denen der klassische Komödienspass zusammengestellt werden soll. Doch zeigt sich schon bald, dass die Beteiligten der Inszenierung nicht nur mit dem Stück, sondern auch mit ihren eigenen Problemen und Schwächen zu kämpfen haben. Da gibt es die entscheidungsschwache Regisseurin, die ältere Schauspielerin, die sich ihre eigene Mittelmässigkeit nicht eingestehen mag, den jungen Hauptdarsteller, der auf Grund seines einflussreichen Vaters als Protagonist agieren soll, dessen Talent aber nicht mal für Statisterie reichen würde. Und so wird die Arbeit immer mehr von privaten Sticheleien überdeckt. Das Desaster nimmt seinen Lauf und auch die Premiere wird eine Aneinanderreihung von unerwarteten Ereignissen sowie den verzweifelten Versuchen der Schauspieler, sich von einer Katastrophe zur nächsten zu hangeln. Die französische Komödie von Danielle Navarro und Patrick Haudecoeur wurde mit dem „Prix Molière“, dem nationalen französischen Theaterpreis ausgezeichnet und spielte am Pariser Théatre Fontaine beinah anderthalb Jahre lang vor ausverkauftem Haus. In der Übersetzung von Felix Prader (der vor Jahren schon Yasmina Rezas Stücke für die deutschen Bühnen entdeckte), wird „Tee Zitrone oder ohne“ nicht nur zum ultimativen Angriff auf die Lachmuskeln der Zuschauern, sondern auch zur Einladung an die Schauspieler, voller Lust in die Theatertrickkiste zu greifen.
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Ein Blick hinter die Kulissen und Gartenkonzert

7. August 2016

Ein Blick hinter die Kulissen 10 - 14 Uhr. Gartenkonzert 17 Uhr

Ein Blick hinter die Kulissen - freier Eintritt
Gartenkonzert - Chf 27.-

Am 7. August zeigen wir Ihnen unser Theater
von allen möglichen Seiten. Unsere Werkstätten –
unseren Kostümfundus – wie wir proben –
unseren Requisitenfundus – und der Chef
erzählt ihnen die 150jährige Geschichte des Theaters.
Sie können im Garten aber auch einfach Kaffi und Gipfeli bekommen,
Bier, Wein oder ein Mineral trinken oder kleines Sandwich essen,
mit Bekannten und den Schauspielern plaudern und einfach einen
schönen Sonntagmorgen geniessen.

Walter Weber's New Orleans Jazz-Band

Der Winterthurer Jazz-Musiker Walter Weber spielt mit seiner New Orleans Jazz-Band auf gefühlvolle Art den selten zu hörenden alten Jazz aus der Zeit des New Orleans Revival der 40er Jahre. Das Repertoire umfasst alle ­gän­gigen Standards, aber auch leisere ­Balladen, Blues und Boogie Woogie. Vor­bilder sind die ver­schiedenen Bands von George Lewis, Bunk Johnson, Jim Robinson u.a.

Double Piano

Ausserdem hören Sie das sensationelle «Double Piano» mit Stephanie Trick aus den USA und Paolo Alderighi aus Mailand. 

 
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Der Vorname

24. August – 10. September 2016

Mo/Di/Mi/Fr 20.00, Sa 19.30, So 17.00 Uhr

DER VORNAME – Von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
aus dem Französischen von Georg Holzer
Schon wieder gibt es einen Überraschungshit aus Paris! Die TV- und Film- Drehbuchprofis Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliere überraschen in ihrem souverän geschriebenen Theaterdebüt dadurch, dass sie bereits die pointengenaue Tastatur der Wortgefechte beherrschen, die eine gute Boulevardkomödie ausmacht. Ein gemütlicher Abend soll es werden, in der stilvoll eingerichteten Wohnung des Literaturprofessors Pierre und seiner Frau Elisabeth. Ausser Elisabeths Bruder Vincent und seiner schwangeren Partnerin Anna haben sie ihren besten Freund Claude eingeladen. Um für „Stimmung“ zu sorgen, enthüllt Vincent den Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe. Allgemeine Fassungslosigkeit!

Die Debatte um die Frage, ob man sein Kind so nennen darf, führt dazu, dass unausgesprochene Konflikte ans Licht kommen und die Jugendfreunde wie Kampfhähne aufeinander losgehen. Die Contenance verlieren die Alphatiere völlig, als Elisabeths und Vincents  Mutter in einer Weise ins Spiel kommt, die niemand erwartet hätte…

Plastische Charaktere, Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen kritischen Gesellschaftskomödie treiben die Handlung voran, die bei aller Komik auch die Nöte der Figuren spürbar macht. Amüsante wie leichte Komödien schreiben, in der Alltagssituationen mit Charme und spitzzüngiger Ironie serviert werden - das kann niemand so gut wie die Franzosen. „Der Vorname“ - ein Fest für Schauspieler und Zuschauer.
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